Upgrades, Überarbeitung …

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… und Aufwertung

Die große Frage ist erst einmal: wer hat was gemacht, und wie wurde es gemacht!

An einer Gitarre herumbasteln kann jede(r), auch ohne Sachverstand. Eine vorgenommene Veränderung besagt erst einmal nur, dass eine Veränderung vorgenommen wurde – mehr nicht. Wenn ich als Interessent nicht wirklich verstehe oder nachvollziehen kann, warum etwas mit welchem Ziel und Ergebnis gemacht wurde, sind alle Aussagen zum Instrument nicht mehr als Behauptungen, Gerüchte oder Hörensagen!

Jede gebrauchte Gitarre, die saubergemacht und mit neuen Saiten versehen wird, hat für den Verkäufer an Klang und Optik um Längen dazugewonnen, was ja völlig logisch ist! Jetzt hat sie auf einmal den „Megasound„, den „Hammersound“ oder „Vintagesound“ oder „Superklang“ oder „… noch viel mehr Klang„? Ja, verglichen womit eigentlich?

Eines wissen wir leider nach wie vor nicht. Wie klingt und spielt sich’s im Vergleich zu einer wirklich gut überarbeiteten und eingestellten Gitarre denn tatsächlich? Es braucht ein bißchen Erfahrung, schlecht durchgeführte, sinnlose oder unsinnige Veränderungen auf den ersten Blick zu erkennen, vor allem bei einem Kauf über das Internet (…mitunter hilft aber aufmerksames Lesen und Nachdenken).

Es gibt eine Reihe von privaten Anbietern, auf die ich regelmäßig stoße. Sie ersteigern oder kaufen Gitarren auf, um sie dann mit Profit weiter zu verkaufen. Der plötzliche Wertzuwachs für den Verkäufer ist offensichtlich, er verdient ja daran. Der tatsächliche Wertzuwachs für den nächsten Käufer erschließt sich mir eher selten und ist fast immer, sagen wir, überschaubar. Dabei lese ich häufiger von einer Art Wunderheilung und anderen wundersamen Vorgängen, die aus einer ganz normalen Einsteiger- oder Aufsteigergitarre (gerne aus Japan, 70er Jahre, siehe 2. Von der Unkenntnis zur Realitätsflucht …) anscheinend eine regelrechte Wertanlage machen … sollen.

Das, was von Privatanbietern als `generalüberholt´ oder `Upgrade´ bezeichnet wird, ist fast immer das Durchsehen- und Saitenaufziehenlassen bei einem Händler, der im Anschluss etwas ähnliches gesagt hat wie „…müsste für diesen Klang eigentlich viel teurer sein…„. Oder ganz ungewöhnlich – das Polieren der Bundstäbchen und Ölen des Griffbrettes, wobei der Steg generell ausgelassen wird. Das alles hat in etwa die gleiche Qualität, wie das handgeschnittene  Brötchen im Bistro oder das eigenhändig nachgefüllte Öl beim Gebrauchtwagen

Manche lassen sich auch dazu hinreissen, das Griffbrett mit Stahlwolle „…feinzuschleifen…“, wofür auch immer das gut sein soll, aus Palisander wird dennoch kein Ebenholz. Wirklichen Sinn machen würde es ohnehin nur dann, wenn die Bünde vorher entfernt und die gesamte Fläche mit entsprechendem Radius und gleichmäßig bearbeitet, also abgerichtet, wurde (dafür nimmt man aber auch keine Stahlwolle). Andernfalls werden in erster Linie Vertiefungen zwischen die Bünde fein- oder besser gesagt `rein-geschliffen. Dann gibt’s blumige Formulierungen, wie „…mit feinstem Schaftöl eingelassen…“, als handele es sich bei Waffenöl um ein biologisch angebautes Gourmetprodukt. Einen Sattel oder eine vorgefertigt kompensierte Stegeinlage auszutauschen gelingt ebenfalls ohne große Sachkenntnis.

S&S vorgefertigt (1)

Das ist nicht das, was ein „generalüberholt“ oder „Upgrade“ ausmacht. Nach einer Generalüberholung steht bzw. liegt die Gitarre in einem ganz `neuen Licht´ da. Der Unterschied zum vorherigen Zustand ist mehr als deutlich. Entweder waren strukturelle Schäden zu beseitigen und es wurden eine oder mehrere Reparaturen durchgeführt. Das geschieht z.B. bei echten(!) Sammlerstücken – Oldtimer aus der Vor- oder Nachkriegszeit, bei denen der ramponierte, äußere Eindruck Teil der Historie ist. Anschließend ist ihre Funktion wiederhergestellt und sie sind wieder spielbar, der äußere Eindruck ist eher Nebensache.

Oder die Gitarre hatte im Lauf der Zeit eine Reihe von technischen wie auch optische`Macken´ angesammelt, die mit Sorgfalt und einigem Aufwand zu beseitigen sind bzw. waren. Manche Gitarren hatten im positiven Sinne ein bewegtes Leben und sind viel gespielt worden. Das hinterlässt natürlich unüberseh- und unüberhörbare Spuren.

Häufig sind das auch Instrumente, um die sich niemand wirklich gekümmert hat. Sie wurden nicht gepflegt und der Umgang mit ihnen war achtlos. Auf den Flächen und in den Ecken sieht man überall Dellen, Kratzer, Staubränder, Schmutz, Fett- und Schweissreste. Somit beeinhaltet das Prädikat „generalüberholt“ nach meinem Verständnis auch, dass die Gitarre am Ende sauber(!) übergeben wird. Griffbretter, wie z.B. die weiter unten abgebildeten, sind mehr als eine Zumutung.

Ein Upgrade wiederum bedeutet immer eine generelle Verbesserung, bei der mehrere, unterschiedliche Maßnahmen zusammenwirken. Das Ergebnis macht sich klanglich, aber nicht zuletzt auch spieltechnisch deutlich bemerkbar.

Pflege, also auch das Reinigen und entfernen von „…Patina…“ dient lediglich dem Erhalt und ist nicht Teil eines Upgrades. Das bloße Aufziehenlassen neuer Reifen wird ja auch nicht gleich als Tuningmaßnahme gedeutet, selbst dann nicht, wenn dem Auto danach eine Fahrt durch die Waschanlage mit anschließendem Wachsen „…spendiert…“ wurde.


Bevor ich damit begann, Gitarren aufzuarbeiten, gab ich eine OM (Orchestra Model) zu einer Werkstatt, weil Sattel und Stegeinlage ramponiert waren, und um die Saitenlage vernünftig einzustellen. 15 Euro und ein paar Tage später waren die Plastikteile erneuert, die Halskrümmung und die Saitenlage exorbitant, aber sonst alles wie vorher. Danach begann ich zu lernen. Anders ausgedrückt, ich habe erstmal aus- und herumprobiert, überlegt, falsch gedacht und Lehrgeld bezahlt!

Nicht ohne Grund ist der Instrumentenbauer (engl. luthier) ein ausgebildeter Handwerker, der u.a. in der Lage ist, entsprechende Kenntnisse im Bereich Physik und Mathematik mit dem Bau einer Holzkonstruktion so zu verbinden, das andere Menschen dafür gerne mal viel Geld bezahlen möchten. Das, was ihn oder sie (es gibt auch Instrumentenbauerinnen und einige mit einem exzellenten Renommèe) auszeichnet, sind aber nicht nur sterile Fertigkeiten. Die Begeisterung für das Material und die `Liebe´ zum Instrument sowie das persönliche Engagement, mit dem diese Menschen ein bestimmtes Ergebnis erreichen, sind ganz entscheidende Faktoren. Es hat aber nicht jeder Händler einen Luthier in der Hinterhand und es gibt keine Garantie, dass nicht auch in einer Gitarrenwerkstatt die Kenntnisse manch eines Gitarrentechnikers eher eingeschränkt sind.

Die persönliche Einstellung spielt immer eine ganz entscheidende Rolle und macht, wie so oft, den Unterschied aus!

Ein paar Jahre und teure Werkzeuge später probiere ich längst nicht mehr herum, ich `werkle´ auch nicht an `Klampfen´ oder `richte sie her´. Ich bereite Gitarren auf, das heißt, ich überarbeite sie (siehe Aus der Werkstatt & Vorher – nachher). Dem liegt ein konsequenter Gedanke, ein Konzept zugrunde. Um nicht einfach irgendetwas halbherzig nachzuahmen, dass ich irgendwo gesehen oder irgendwann gelesen habe, war eine Sache sehr entscheidend und unverzichtbar – ich habe meinen Verstand benutzt.

Hin und wieder unterläuft mir noch ein Fehler, manchmal komme ich um erneuten Versuch und Irrtum nicht herum, aber auf wesentlich höherem Niveau als zuvor. Ich kenne meine Grenzen, bin aber unentwegt dabei, sie zu erweitern. Und ich habe eine klare Vorstellung von dem, was ich mit einer Aufbereitung am Ende erreichen will. Aber …

Ich mache keine „Wunderheilung“ und kein „Voodoo“ und nichts entsteht „…wie durch „Zauberhand“!


Das Erlebnis mit der OM kann man nicht verallgemeinern. Aber ein vernünftiges und sinnvolles Upgrading erfordert Aufwand und kostet Zeit & Geld. Dazu gehört nach meiner Erfahrung mehr, als mit Hilfe des Halsstabes die Saitenlage zu verändern (wofür dieser überhaupt nicht gedacht ist!), eine vorgefertigte Stegeinlage auszuwechseln oder mal eben soweit `runterzuschleifen, bis ihre Funktion überhaupt nicht mehr gegeben ist.

rudimentäre Stegeinlage
Noch ein halber Millimeter, und die hohen E-Saiten sind `freischwebend´

Eine alte Psychologenweisheit sagt, „das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“. Das Zusammenspiel verschiedener Einzelheiten erst ergibt am Ende einen Gesamteffekt, der über den vorherigen Zustand hinaus geht! Dies macht sich bei einer Gitarre nicht nur klanglich, sondern auch in der Handhabung und Bespielbarkeit (performance) und in dem optischen Eindruck bemerkbar.

Abrichten der Bundstäbchen, Krone befeilen, Verrunden der Bundenden, Verrunden und Verschließen der Schallochkante, Glätten der Stegoberfläche, Einarbeiten von Stringramps und Slots, Ansenken der Steglöcher sind, wenn möglich oder nötig, Maßnahmen, die nicht unbedingt den Klang, aber die Haptik und Wertigkeit, und (wie man so schön auf neudeutsch sagt) die Performance einer Gitarre deutlich steigern. Griffbrett reinigen und ölen sowie Bünde polieren dagegen sind lediglich den Wert und den Zustand erhaltende Arbeiten, also Pflege. Kommt nur nicht überall vor …

Um dem Klang auf die Sprünge zu helfen, bleiben eher wenige Möglichkeiten, will man nicht gleich an die Konstruktion selbst Hand anlegen. Eine Möglichkeit anzusetzen, ist dort, wo die Schwingungen übertragen werden, also an Sattel und Stegeinlage. Plastiksättel und -stegeinlagen gegen wertigere Materialien mit höherer Dichte oder Schwingungsfähigkeit auszuwechseln, bringt nach meiner Erfahrung ein Zugewinn an Feinheit und Durchzeichnung der Obertöne aller Saiten – vielleicht nicht immer als einzelne Maßnahme, aber im Zusammenhang mit anderen.

Ob gut abgehangene Mammutknochen der Bringer sind, möchte ich nicht beurteilen. Aber den Unterschied zwischen Hartplastik und Knochen kann man schon hören, wenn man beides auf eine harte Oberfläche fallen lässt. Der Nachteil von Knochen ist die geringere Beständigkeit gegen Reibung und Druck. Obwohl der Aufwand für das Anfertigen und die Kompensation der einzelnen Saiten viel größer ist, fallen Kosten an und die Lebensdauer begrenzt. Eine Stegeinlage aus Hartplastik ist billiger, als eine aus Knochen, das gleiche gilt für den Sattel. Folglich werden überwiegend vorgefertigte Produkte aus Kunstoff oder anderen synthetischen Materialien verbaut. Wie man unschwer sehen kann, sind aber auch die Plastikteile irgendwann hin – die Stegeinlagen (s.o.) sind eingekerbt, der eine Sattel (s.u.) ist `nachbearbeitet´, im anderen hatten sich dickere Saiten breitgemacht.

Ein Knochensattel ist so massiv, dass an der Stelle selten etwas kaputt geht. Das reine Gitarre-spielen bricht dem Sattel keinen Zacken aus der Krone. Wenn also ein Sattel vermackt, zerfressen, halb zerbröselt oder sonst verunstaltet ist, hat bereits ein Vorbesitzer (seine grobe) Hand angelegt oder das Instrument ist in allen möglichen Ecken `rumgeflogen! Da muss man dann ganz genau hinschauen.

Das Entscheidende beim Anfertigen des Knochensattels ist, dass die einzelnen Saiten so tief wie nur irgend möglich über dem 1. Bund liegen, ohne zu schnarren (buzzing). Mit exakt abgerichteten Bünden und einer optimal eingestellten Halskrümmung, ergibt sich dann eine gute Saitenlage über die gesamte Mensur. Voraussetzung ist natürlich, dass der Sattel exakt an Sattelbett und Griffbrettkante angepasst ist!

Sattel schief
Upgrade? Nicht angepasster Sattel mit inakzeptabler Saitenlage…

Egal welcher Qualität die Gitarre ist, die ich überarbeite, generell entferne ich an Hals und Korpus alles, was nach Plastik oder Kunststoff aussieht – mit Ausnahme der Mechanikflügel. Ein Pickguard aus Plastik, Schildpatt oder dicker Folie mit selbstklebender Schicht kann nach meinem Verständnis gar nicht anders, als Schwingungen der Decke zu dämpfen. Folglich werden sie entfernt und mitunter ersetzt durch eines aus optisch passendem Holz, das ich selbst anfertige und fest mit der Decke verleime. Somit wird das Pickguard zu einem festen Teil der schwingenden Decke.


Ganz besonders `sinnvoll´ und `gelungen´ finde ich die großen Plastikverkleidungen, mit denen die rechte Deckenseite ab dem Schalloch nach oben abgedeckt – am besten noch verschraubt! – wird. Viele sog. legendäre Vintage-Teile aus den 60ern bis 80ern wurden damit verunstaltet, weil die Fach- und Sachkenntnis der Normalkäufer meist noch in der Lage war, die Zeitgeist-Optik zu begutachten, sich darüber hinaus auf dem Weg zum Kaufpreis aber völlig erschöpfte. Von diesen Geräten, gerne mit den Prädikaten „deutsche Handarbeit“ oder „aus Japan!!!!!“ versehen, sind noch jede Menge im Umlauf, weil sich der Markt aus o.g. Gründen eine zeitlang damit mästen ließ. Manche Modelle wurden gleich mit zwei ‚Lungenflügeln‘ ausgestattet.

Das Seltsamste allerdings waren Gitarren, die von ihren Besitzern `angezogen´ wurden. Richtig gelesen! Was auch immer diese Menschen dazu gebracht hat – der gesamte Korpus wurde dick mit Leder bespannt oder auch beklebt. Sollte es allerdings darum gegangen sein, die Instrumente stillzulegen, hätte ich die Außenfläche mit Bitumenplatten bezogen und den Innenraum mit Bauschaum gefüllt…


Ob Holz-, Knochen- oder Messingpins einen Klanggewinn bringen, lasse ich ebenfalls mal dahin gestellt. Manche schwören darauf. Ich verwende Ebenholz-, manchmal auch Ahorn-, Palisander- oder andere Holzpins. Ebenholz-Pins reagieren beim Saitenwechsel sensibler auf diverse `Klempnerwerkzeuge´, ich finde sie aber wesentlich eleganter, als die ollen Plastikdinger.

Die Ebenholzpins werden nach der Farbe der Abalone-Dots selektiert. Es ist nicht dramatisch, wenn die Farbpunkte bunt durcheinander sind, wahrscheinlich fällt es Einigen nicht mal auf. Aber wenn sie zueinander oder auch noch zum Abalonering am Schalloch passen, ist es das „Tüpfelchen auf dem i“. Manche Farben tauchen oft auf (grün, türkis), andere sind regelrecht selten (blau).

Dass Messingpins den Klang einer Gitarre verbessern, kann ich weder bestätigen oder verneinen, noch halte ich das für plausibel. Hinter der Stegeinlage schwingen die Saiten nicht mehr, sie werden nach unten abgeknickt (String Break Angle). Das ist ja auch Sinn der Sache, damit die Saite zwischen den beiden Auflagepunkten Sattel und Stegeinlage frei schwingen und einen Ton erzeugen kann.

Messingpins müssten also, getreu der Regel „Schwingung braucht Masse“, das Eigengewicht der Decke so merklich erhöhen, dass sich die Schwingungseigenschaften der Decke nicht nur einfach verändern, sondern auf die Klangentfaltung positiv und hörbar auswirken. Da der Klang einer Gitarre dadurch entsteht, dass das Holz aufgrund seiner Eigenschaften Schwingungen dämpft, also Frequenzen nicht durchlässt, stellt sich mir die Frage, welche Eigenschaft denn durch die Messingpins beeinflusst werden soll, damit 1. dieser Einfluss überhaupt wahrnehmbar wird, und 2. nicht nur rein zufällig entsteht, sondern reproduzierbar ist. Ich bin da also skeptisch (guckstu auch hier: 3. Sattel – Stegeinlage – Steg). Sollte mich diesbezüglich eine nachvollziehbare Information erreichen oder eine wichtige Erkenntnis ereilen, werde ich sie an dieser Stelle sofort mitteilen.

Eine weitere Möglichkeit ist ein elektronisches Gerät, dass ich bei der Optimierung des Klangs ebenfalls einsetze: der Tonrite™. Der Tonrite™ überträgt, flexibel einstellbare, Schwingungen auf die Saiten, die wiederum den Korpus in Schwingungen versetzen. Auf diese Weise wird das Bespielen der Gitarre simuliert. Üblicherweise lasse ich den Tonrite 1-2 Wochen in verschiedenen Intensitäten arbeiten, bevor ich ihn wieder abnehme.

Der genaue Effekt lässt sich nicht vorhersagen, das ist von Instrument zu Instrument verschieden. Manchmal ist’s eine regelrechte Geheimwaffe, manchmal ist das Resultat hörbar, aber nicht überwältigend. Tendenziell kann ich sagen: Gitarren, die selten oder nur in den ersten Lagen gespielt wurden, profitieren i.d.R. mehr davon, als diejenigen, die häufig und regelmäßig in Gebrauch waren.

Manche Profimusiker sind vom Tonrite™ schwer beeindruckt, die Vorbesitzer meiner waren’s offensichtlich nicht. Für den klassischen Hausgebrauch lohnt sich die Anschaffung des Tonrite m. M. n. auch weniger. Er macht aus einer 300 Euro-Gitarre auch keine 800 Euro-und-mehr-Konkurrenz. Für mich hat es sich gelohnt, zwei von den Teilen anzuschaffen, da ich regelmäßig etwas zu `beschwingen´ habe. Gitarristen, die erst nach Monaten die Saiten wechseln, weil sie ja „…noch gut…“ sind, würden vermutlich erst gar keinen Unterschied hören.

Das, was also die Qualität einer Gitarre letztendlich steigert und sich zurecht ein Upgrade nennt, sind verschiedene Maßnahmen, die zusammengenommen einen Effekt erbringen und zusammenwirken. Wie bereits gesagt: „das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“.

Stimmt so …