Seit Mai 2017 ist Stimmt so… online. Viele Fotos wurden gemacht und eingefügt, Texte wurden geschrieben und immer wieder korrigiert. Kapitel, Absätze und Formulierungen wurden geändert, verworfen oder umgestellt, bis ich mit den Ergebnissen einigermaßen zufrieden war. In 2020 hat mich eine unerwartete Krankheit für lange Zeit aus dem Rennen geworfen und die Arbeit an „Stimmt so…“ lag danach weitgehend brach. Mein Focus musste sich auf andere Dinge richten, nicht zuletzt fordert auch meine berufliche Tätigkeit ihren Tribut.
Ich werde in Zukunft „Stimmt so…“ wieder mehr Aufmerksamkeit widmen und die Beiträge nach und nach überarbeiten, umstellen, Inhalte zusammenfassen oder anders anordnen.
Mein Dank gilt weiterhin meinem Sohn, meiner Familie, Kurti, „Onkel Jürgen“ und allen, die mir mit Kommentaren oder moralischer Unterstützung helfen und geholfen haben, diese Seite fertig zu stellen und weiterhin zu ergänzen. Mein besonderer Dank gilt Gerry Hayes („Haze Guitar“, Dublin), der jederzeit bereit ist, sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben und zu teilen, und mit dessen Hilfe ich mein eigenes immer wieder mal überprüfen konnte.
Mein ganz besonderer Dank geht an alle gitarreninteressierten Besucher*innen dieser Seite. Erst durch Euch erfüllt sich der Sinn & Zweck dieser ‚Veranstaltung‘ und meine Bemühungen finden ihre Lebensberechtigung! Ich bin dankbar für Euer Interesse und die motivierenden und ermutigenden Kommentare & Emails…und hoffe, dass Euch „Stimmt so…“ weiterhin mit hilfreichen Informationen dienlich sein kann.
Andreas Niegel – Gladbeck, Juli 2025
Warum macht `der´ das?!
… war die Frage, als die Ehefrau eines Interessenten diese Website sah. Und ohne dass wir uns je begegnet wären oder mit einander gesprochen hätten, brachte sie mich dazu, meine Beweggründe zu sortieren und an dieser Stelle nachvollziehbar zu beschreiben.
Ja, warum mache ich das?
Es gibt mehrere Gründe und Anlässe. Einer davon ist, wenn man so will, eher philosophischer Art und hat mit meiner persönlichen Einstellung und Haltung zu tun. Beides ist etwas, dass ich mehr und mehr vermisse, wenn ich sehe, wie sich Menschen anderen Menschen gegenüber verhalten und ich mir Gedanken über deren Beweggründe mache. Seriösität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit sich selbst und Anderen gegenüber sind wichtige Wegmarken, die mein Leben bestimmen. Dazu gehört eine gute Portion Eigenhumor, damit man sich selbst nicht zu ernst nimmt.
Weiterhin stelle ich fest, dass offensichtlich ein größerer Teil unserer Mitmenschen damit beschäftigt ist, Andere zu beurteilen, zu bewerten, zu kritisieren und in Frage zu stellen, ohne dabei die entscheidende Frage an sich selbst zu richten (Was mache ich warum und was will ich damit erreichen?). Das führt u. a. zu Verhaltensweisen, die das eigene Interesse in den Vordergrund stellen, die Konsequenzen und Folgen aber ignorieren und es den anderen überlassen, damit klar zu kommen (z. B. beim Verkauf einer Gitarre). Das ist natürlich auch eine Einstellung und Haltung – aber keine die ich akzeptiere oder unterstütze!
Was noch … ?
Ich befasse mich mit einem traditionsreichen Kulturgut, das sich über Jahrhunderte weiterentwickelt hat – die Gitarre! Sie wird auch noch lange ein Teil unserer Kultur sein, so wie die Musik, die sie hervorbringt.
Ein weiterer Aspekt hat seit dem Jahr 2018 vehement an Bedeutung gewonnen – das CITES-II Artenschutzabkommen. Inzwischen hat sich die anfängliche Aufregung & Hysterie wieder gelegt. Weder stürmten Rollkommandos von Zoll oder Polizei die Wohnungen normaler Gitarrenbsitzer*innen, um sie samt ihrer Gitarren-(Sammlungen) in den Abgrund der Kriminalisierung zu stoßen, noch mussten die liebgewonnen Schätzchen in einem hinter der Kellerwand verborgenen geheimen Raum versteckt werden, um nicht in aller Öffentlichkeit der schlimmsten aller möglichen Umweltsünden bezichtigt und aus der Stadt gejagt zu werden.
Nichtsdestotrotz betrifft das Thema mehr oder weniger alle Freunde von Instrumenten, für deren Bau auch bestimmte exotische Hölzer verwendet wurden bzw. werden, also auch mich. Entgegen aller Unkenrufe hat mich Cites-II nicht weiter eingeschränkt. Ganz im Gegenteil unterstützt es meine Einstellung, dass bereits verkaufte Instrumente eine Ressource darstellen, die nicht wie „fast fashion“ verschwendet und gedankenlos entsorgt werden darf. Entsprechend viel Aufmerksamkeit widme ich einer Gitarre bei der Aufbereitung. Wenn auch nur in sehr bescheidenem Rahmen – ich `arbeite´nachhaltig!
Und so kommen mehrere Beweggründe zusammen, von denen hier zwei etwas mehr in den Vordergrund treten. Das Ausüben eines persönlichen Interesses und das ebenfalls sehr persönliche Anliegen, der sich ausbreitenden Ignoranz und Unwissenheit (mitunter auch reinen Dummheit) mit meinen, bescheidenen Möglichkeiten etwas entgegen zu setzen. In beiderlei Hinsicht gebe ich mir Mühe.

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mental und praktisch mit dem Thema „Akustikgitarren“. Dabei sind einige Gitarren durch meine Hände und viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Ich habe viel recherchiert, auch viel Unsinn gelesen und gesehen. Immer wieder haben mich auch Leute angesprochen, um meine Meinung zu der einen oder anderen Gitarrenmarke zu hören, was eine `gute´ Gitarre ausmacht oder wieviel man anlegen sollte.
Einerseits wuchs in mir der Drang, die eine oder andere Erkenntnis mit Anderen zu teilen. Andererseits ist es immer wieder eine willkommene Bestätigung, wenn sich, zumeist fremde, Menschen für eine Gitarre entscheiden, die ich überarbeitet habe – und mehr noch, wenn sie damit hochzufrieden sind (siehe: die Annalen).
Nach und nach sind aus den Gedanken Sätze und Texte entstanden, aus dem alltäglichen Unsinn wurden Ratschläge und Empfehlungen. Die Gitarren, die ich aufbereitet habe, sind mehr und mehr geworden. Sie fanden bzw. finden durch Auktionen, Kleinanzeigen oder Mundpropaganda neue Besitzer*innen, und hier kann ich die notwendigen Informationen und Fotos bereitstellen.
Mit Hilfe dieser Website gebe ich einen Teil des Wissens weiter, dass ich mir angeeignet und immer wieder vertieft habe – und natürlich ist der Lernprozess nie zu Ende. Es steckt viel Arbeit darin, und ich hoffe, ich kann Anderen bei ihrem Lernprozess behilflich sein und diesen ein bißchen unterstützen. Alles, was ich zum Thema gebrauchte Akustikgitarre und Gitarrenkauf sagen kann und das an dieser Stelle Sinn macht, ist hier in verschiedenen Kapiteln zu finden, z. B. Worauf sollte ich achten oder unter dem Menüpunkt Der beste Kauf… Dazu ist es nötig, ein bißchen zu lesen; in 3 oder 4 Sätzen ist die musikalische Glückseligkeit eher selten zu erreichen.
Dass meine Beschreibungen und Darstellungen rein subjektiv sind, muss ich wohl nicht explizit erwähnen? Allerdings habe ich alles wohldurchdacht, nichts ist mal eben leichtfertig so dahin geschrieben worden. Die Vielschichtigkeit des Themas bringt es auch mit sich, dass ich mich immer wieder mal zu Details oder Zusammenhängen äußere, die ich schon an anderer Stelle angesprochen habe, also nicht wundern …

Dass ich eine gewisse Selbstzufriedenheit nicht verleugnen kann, wird möglicherweise hier und da deutlich. Der Mensch im allgemeinen neigt dazu, die Früchte seiner persönlichen Bemühungen anderen Mitmenschen mitzuteilen. Also reihe ich mich ein und zeige nicht ganz ohne Stolz das bisher Erreichte, denn letztendlich handelt es sich nicht um eine Profession, aber um ein intensives, persönliches Interesse. In den Galerien Vorher-nachher und in den Annalen finden sich folglich die Resultate meiner Bemühungen; Aus der Werkstatt & Pflegeplanung… sind quasi als vertrauensbildende Maßnahme gedacht.
Neben der erwähnten Selbstzufriedenheit warten direkt ein paar gesunde Selbstzweifel, um dafür zu sorgen, dass erstere nicht überhand nimmt. Dabei hilft mir nicht zuletzt auch ein gewisser Hang zur (Selbst-)Ironie, hinter der aber immer die Ernsthaftigkeit steht, die dem Thema m. M. n. gebürt.
Gerade zum Thema „Gitarre“ und d’rum herum schwirren so viele Gerüchte durch die Luft, wird so viel Unfug verbreitet und Unwissenheit als Wissen getarnt, dass ich mich schon nahezu verpflichtet fühle, Einiges davon wieder gerade zu rücken. Sollte mir das an dieser Stelle gelingen, hätte ich wirklich etwas erreicht.
Darum mache ich das!

Dass manch Eine bzw. manch Einer nicht mit jeder Wortwahl oder Formulierung übereinstimmen wird, ist mir natürlich bewusst. Meine Einstellung und meine Haltung mache ich mit klaren Worten deutlich und ich beziehe eine ebenso klare Position! Alle Zitate dienen der Veranschaulichung und sind entweder so „…xyvfg…“ oder so „Xyvfg…“ oder so „Xxyvfg“ oder auch so „…xyvfg“ gekennzeichnet. Dass die Anführungsstriche nicht immer da stehen, wo es unser Sprachgefühl erwartet, unterliegt leider nicht meinem Einfluss, sondern dem des Seitenanbieters (ein oder mehrere Amerikaner).
Die Seite ist für PC- und Tablet-Nutzung optimiert und in Bewegung und natürlich würde es mich freuen, wenn sie weiterhin eine wohlwollende Beachtung findet …
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und das Interesse!
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Niegel
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Stimmt so … 2025
