Sustain & Ansprache – Halswinkel – Saitenlage & Oktavreinheit

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Johnson JD 16 (44)


Sustain und Ansprache

Zwei Worte, die im Zusammenhang mit akustischen Gitarren wie Zauberformeln verwendet werden – ohne dass viele Benutzer überhaupt wissen, was sie bedeuten. Klingt aber ziemlich gut und sachlich kompetent in der Verkaufsbeschreibung. Grundsätzlich haben diese Worte mit Physik zu tun. Und sie bilden ein gegensätzliches Paar! Das Eine geht nur mit möglichst wenig Einmischung des Anderen!

Ein wichtiger Einfluss auf den Klang ist die sogenannte Dämpfung. Abhängig von Masse, Dichte und der Fähigkeit zur Schwingungsübertragung der verwendeten Hölzer entsteht eine Vielzahl von Schwingungen. Die hörbaren Grundtöne und vor allem deren Obertöne bilden die Klangcharakteristik einer Gitarre.

Entgegen der landläufigen Meinung `macht´ Holz keinen Klang, sondern es verhindert ihn genau genommen. Abhängig von Material und Konstruktion werden bestimmte Frequenzen bei der Entstehung von Schwingungen verhindert, also `gedämpft‘. Der Klang einer Gitarre bildet sich aus dem Rest der Schwingungen, die hörbar werden. Bei akustischen Gitarren wirkt der Korpus zudem als ein Verstärker. Behindert man die Schwingungen nach dem Anschlagen der Saiten, in dem man mit den Händen das Holz regelrecht festhält, verändert sich entsprechend der Klang – alles schlicht & ergreifende Sachverhalte.

Mit Sustain ist in aller Regel die Fähigkeit einer Gitarre gemeint, den Ton möglichst lange ausklingen zu lassen. Das bedeutet, die Saite muss ebenfalls lange schwingen. Zwei Arten von wellenförmigen Bewegungen sind dafür maßgeblich und treten zeitgleich auf.


Transversale Wellen erzeugen den Ton einer Saite und entstehen kreisförmig um die Saite herum. Longitudinale Wellen verlaufen entlang zur Saite, vor und zurück, und entwickeln die stärkere kinetische Energie. Sie sind erheblich schneller als die transversalen Wellen und daher für unsere Augen so gut wie nicht zusehen. Das, was wir als die Saitenschwingung erkennen, sind die Transversalwellen. Für Hersteller von Saiten und Instrumentenbauer ist es absolut entscheidend, dass diese beiden Wellenbewegungen auf eine harmonische Weise entstehen und sich nicht negativ beeinflussen. Von mehreren Faktoren kann der Gitarrist höchstens die Mensur beeinflussen, indem er z.B. den Halsstab immer wieder mal in die eine oder andere Richtung verstellt und damit den Einklang der Wellen stört.


Die Voraussetzung für einen langen Ausschwingvorgang ist ein entsprechender Einschwingvorgang. Eine dicke Saite, mit einer vergleichsweise großen Masse, wird durch eine große Auslenkung (wie eine Bogensehne) oder einen starken Anschlag in Bewegung versetzt, oder beides. Die Saite verhält sich genauso wie ein dynamischer Lautsprecher mit einer großen Membran. Je mehr Energie dem System zugeführt wird, desto größer ist der Output, aber der Lautsprecher muss diese Energie auch wieder irgendwo hin abgeben, z.B. durch starke Luftbewegung, unkontrollierte Schwingungen oder durch Wärme. Je mehr Energie in die Saite fließt, desto mehr Energie muss sie wieder vernichten, also ausschwingen. Das wiederum ist vom spezifischen Gewicht abhängig, das – je größer es ist – umso mehr kinetische Energie benötigt, um überhaupt `in die Gänge zu kommen´. Dafür braucht der Einschwingvorgang entsprechend Zeit; den Auschwingvorgang erleben wir, aufgrund der Luftbewegungen, als einen anhaltenden Ton – das sog. Sustain. Unter dem ersten leidet die sog. ‚Ansprache‘!

Ansprache bedeutet, eine Saite ist in der Lage, möglichst schnell die aufgenommene Energie in Schwingungen umzusetzen. Dabei stört die Masse umso mehr, je größer sie ist. Eine „schnelle Ansprache“ entsteht bei akustischen Gitarren m. E. n. ohnehin in ausreichendem Maße, da die Masse der Saiten im Verhältnis zur Entwicklung von Schwingung und Ton immer ausreichend klein ist. Ansprache heißt praktisch gesehen: wie schnell kann ich den erzeugten Ton erkennen? Antwort: wenn wir Gitarre spielen im Prinzip sofort! Um die möglichen Laufzeitunterschiede des Schalls tatsächlich wahrzunehmen, müsste unser Gehör viel schneller `arbeiten´, als es dazu in der Lage ist.

Die Profis haben ihre Wahrnehmung – das Gehör und damit auch die zuständigen Areale im Gehirn – im Laufe der Jahre trainiert! Wenn also die wirklichen Fachleute, wie Instrumentenbauer, Hersteller von Saiten und Gitarren, Begriffe wie Sustain und Ansprache verwenden, ist das ein Teil ihres `Handwerkszeugs´ und hat dann auch einen tieferen Sinn. Das sind aber auch … Profis.

Wirklich hören lassen sich diese Effekte beim Anschlagen einer Bass-E-Saite. Aufgrund von Länge und Umfang ist deren Masse mit 40-50g so hoch, dass der Einschwingvorgang deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, was wir im Übrigen auch sehen können. Ohr und Gehirn brauchen dabei mehr Zeit, als bei einer normalen Gitarrensaite, um den spezifischen Ton zu erkennen, und entsprechend lang ist auch der Ausschwingvorgang.

Das, was wir tatsächlich hören, fasst unser Gehirn als `Klang´ zusammen – und ergänzt es mit unseren individuellen Erwartungen. Weiterhin vergleicht es das Gehörte automatisch mit den Vorlagen von Klang, die bereits in unserer Erinnerung abgespeichert sind (als Teil der kognitiven Signalverarbeitung). Wo diese `Vorlagen´ herkommen und wie sie `aussehen´, ist uns in diesem Augenblick nicht bewusst. Am Ende empfinden wir den Klang als angenehm oder unangenehm. So und nicht anders funktioniert (vereinfacht formuliert) die Wahrnehmung in unserem Gehirn. Man spricht in diesen Zusammenhängen auch von Psychoakustik.

David Eichelbaum, Gitarrenbauer und Restaurator hat es erst kürzlich in einem Interview ausgesprochen – wir haben kein Gedächtnis für Klang. Wir haben lediglich eine Erinnerung daran, und Erinnerungen sind im Grunde nichts anderes, als chemische Substanzen (Botenstoffe), die in Nervenzellen im Gehirn eingelagert sind. Da diese im Laufe der Zeit Veränderungen unterliegen, haben wie auch alle schonmal die Erfahrungen gemacht, dass unsere Erinnerungen zu Familienfesten (oder sonst irgendwelchen Gelegenheiten) sich von denen der anderen Anwesenden auf merkwürdige Weise unterscheiden können – und fragen uns dann, was zum Teufel die Anderen eigentlich gesehen oder gehört haben wollen!

In the end … one of the key things that make a guitar memorable is the way that it plays … We don’t have the capacity to remember sound, … If I asked you what a guitar you played ten years ago sounded like, you couldn’t tell me. All you could tell me is what you thought of it, or what you remember feeling when you were playing the guitar…“ („A shop visit with luthier and restorer David Eichelbaum“ by Adam Levy; Acoustic Guitar, Ausgabe Dezember 2017).

Unser Gehirn erkennt Unterschiede, wenn das, was wir miteinander vergleichen, zeitlich nicht zu weit auseinander liegt. Aber selbst bei Blindtests von Instrumenten, HiFi-Boxen oder Getränken sind Tester, die zuvor auf ihre Sinne schwörten, kläglich gescheitert. Sustain und vor allem Ansprache sind also schön und kompetent klingende, plakative Zauberworte. In der Beschreibung einer akustischen Gitarre helfen sie uns aber ohne direkte Vergleichsmöglichkeit nicht wirklich weiter.

Die Saitenlage

Jede Westerngitarre verfügt über einen Einstellstab im Hals (Trussrod), um den Zug verschiedener Saitenstärken auszugleichen und dem Hals seine korrekte Krümmung wiederzugeben. Mehr aber nicht! Die Saitenlage wird darüber nicht eingestellt (auch wenn dies eine beliebte Praxis ist), weil sich die Veränderung der Halskrümmung automatisch auf die Länge der Mensur und damit die Oktavreinheit auswirkt. Der Zugang befindet sich an der Kopfplatte oder im Bracing unter dem Halsansatz. Drehungen nach rechts spannen, Linksdrehungen entspannen den Trussrod.

Die Saitenlage ist zunächst ein konstruktives Merkmal. Sie ist erstmal davon abhängig, wie der Hals am Korpus angesetzt – man spricht hier vom Halswinkel (neck-angle) – und wie seine Ausrichtung im Verhältnis zur Decke angelegt ist. Ein negativer Halswinkel bedeutet, dass der Hals ausgehend vom Korpus nach unten weist, bei einem positiven Winkel zeigt er prinzipiell nach oben. Stehen Hals und Decke nahezu parallel zueinander (man spricht im Normalfall von 1/2 bis zu einem 3/4 Grad), ist der Halswinkel ideal.


Der Halswinkel…

Die Regel besagt zwei Dinge: je größer der Steg einer ‚Flattop‘, also einer klassischen Westerngitarre, umso größer ist prinzipiell ihre Lautstärke, weil die Saiten entsprechend mehr Schwingungen mit mehr Intensität auf die Decke übertragen. Der Haken an der Sache: damit erhöht sich logischerweise der Zug, was schneller zu einer Wölbung unterhalb des Steges nach oben führt (Abhilfe kann ein Bridgetruss schaffen). Bei den allermeisten Flattops sind die Stege daher von ähnlicher Größe, von Ausnahmen und den besonderen Konstruktionen der Edelgitarrenbauer abgesehen. Wird der Halswinkel zu steil ausgelegt, ist der Effekt ähnlich. Erschwerend kann hinzukommen, dass manche Gitarren relativ wenig strukturelle Unterstützung durch das Deckenbracing erfahren, z. B. einige der sogenannten, neueren ‚Pre-War‘ Modelle. Da der Halswinkel also recht flach ausgelegt ist, machen sich kleine Veränderungen in der Statik v. a. durch eine hohe Saitenlage bemekbar. Auch hier wird wieder einmal deutlich, wie diffizil die Konstruktion einer Gitarre und das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten eigentlich ist.

Ein falscher oder veränderter Halswinkel lässt sich dementsprechend nicht gerade- oder zurücksetzen, es sei, man baut den kompletten Hals ab, korrigiert die Fehlstellung und setzt ihn wieder an (Neckreset). Das ist, wie schon an anderer Stelle beschrieben, eine ziemlich aufwändige Geschichte, und nicht billig. Nicht wenige Experten ‚empfehlen‘, alle 20 bis 30 Jahre mit einem Neckreset zu rechnen. Bei jeder gebrauchten ‚Kenner‘-Gitarre und jedem ‚Sammlerstück‘ aus der goldenen Zeit von irgendwann und irgendwo (siehe unten: USA-Harmony) empfiehlt sich also ein ganz dringender Blick auf Hals und Halswinkel! Wenn dazu noch Sattel und Stegeinlage vom Vorbesitzer für eine gute Saitenlage ‚verdelt‘ wurden, macht es schon Sinn, sicherheitshalber ein paar Euros für die kommende ‚dashatmiraberkeinergesagt-Rettungsmission‘ zur Seite zu legen…

Bei Taylor Guitarshat man für diesen Fall eine patentierte Konstruktion und ein Verfahren entwickelt, mit dem sich der Halswinkel der hauseigenen Gitarren jederzeit korrigieren lässt. Alle Anderen müssen mit `ihrem´ Halswinkel leben. Bei der Massenfertigung für die Consumer-Klasse treten leider immer wieder mal Fehler in der Halswinkelstatik auf, manchmal in kompletten Modellereihen.


Das war das Eine. Jetzt erst ist die Halskrümmung an der Reihe. Der Halsstab (Trussrod) hat genau eine Funktion – dem Zug der Stahlseiten entgegen zu wirken. Bei einer Konzertgitarre ist der Saitenzug vergleichsweise niedrig, und nur wenige Hersteller (z.B. Ortega) bauen einen Trussrod in verschiedene Modelle ein. Bei einer Stahlsaitengitarre dagegen kann der Saitenzug 80 – 90 kg und mehr betragen. Dazu kommen die unterschiedlichen Saitenstärken. Im Lauf der Zeit würde sich der Hals unaufhaltsam nach oben (up-bow) biegen und am Ende wären Saitenlage, Oktav- und Bundreinheit nur noch eine schöne Erinnerung. Besitzer einer Konzertgitarre, die versuchen, diese mit Hilfe von Stahlsaiten auf Westerngitarre `umzubauen´, machen genau diese Erfahrung.

Das wiederum bedeutet, dass der Trussrod eigentlich nur dann verstellt wird, wenn sich der Saitenzug ändert – also maximal bei neuen oder anderen Saiten. Es gibt unter Gitarrenbesitzern, sagen wir mal, gewisse Bestrebungen, aus einer 300€- oder 400€-Gitarre ein vermeintliches Super-Premium-Top-Instrument zu machen, in dem als erstes der Hals „…nachgestellt…“ und/oder die Stegeinlage ordentlich `runtergeschliffen wird. Das subjektive Spielgefühl vermittelt natürlich eine komfortablere Handhabung, der Kraftaufwand ist niedriger, das Spielen fällt leichter.

Die Rechnung stimmt – solange, bis sich wieder eine Veränderung ergibt, durch neue Saiten, andere Fabrikate oder Stärken, veränderte Holzfeuchte und Statik, eingekerbte Stegeinlagen – oder jemand mal auf die Idee kommt, die Oktavreinheit zu überprüfen oder stärker anschlägt, als bisher?! Die vermeintlich bessere Spielbarkeit geht nämlich zwangsweise einher mit einem verhaltenen Anschlag. Dem Argument der Oktavreinheit (auch fälschlicherweise als Bundreinheit bezeichnet) wird beim Kauf große Beachtung geschenkt; sobald die Gitarre zu Hause ist, spielt sie plötzlich keine Rolle mehr. Jetzt muss erstmal die `Performance´ verbessert werden! Stellen wir also einfach mal eine „…Briefmarkensaitenlage…“ ein …


Die Ergebnisse derartiger Verbesserungen habe ich schon häufiger korrigiert. Manche Gitarrenbesitzer verzichten viel lieber auf die Anschlagdynamik, als eine normale Saitenlage in Kauf zu nehmen. Es ist vergleichbar mit einem Autofahrer, der alle vier Achsfedern ausbaut, absägt und um 1/3 kürzt, weil ja dann die Straßenlage viel besser ist. Später fragt man sich, warum neben dem permanenten Gehoppel und Gerappel alle möglichen Karosserie- und Fahrwerksteile unter vorzeitiger Ermüdung leiden…


Es gibt eine Grundeinstellung für den Gitarrenhals (Beispiel 1). In diesem Fall sollte die Halskrümmumg leicht konkav, also nach oben (up-bow) zeigen. Im Bereich der ersten 3 oder 4 Bünde ist eine leichte Krümmung nach oben zu erkennen, blickt man am Hals entlang in Richtung Kopfplatte. In der Mitte hat die Saite ihre größte Auslenkung, ihr Schwingungsmaximum, und dafür braucht sie logischerweise Platz.

Halskrümmung

Grundsätzlich gilt: je niedriger die Saitenlage, desto größer ist die Gefahr, dass Saiten aufsetzen und schnarren (buzz) und umso leichter muss der Anschlag sein! Das geht logischerweise auf Kosten von Dynamik und Lautstärke. Der so oft beschriebene „schnurgerade“ Hals ist genau genommen ein Einstellungsfehler. Bei einer niedrigen Saitenlage haben die Saiten nicht (mehr) genügend Spielraum und schlagen, vor allem bei einem beherztem Anschlag, an irgendeiner Stelle auf die Bundstäbchen auf (Beispiel 2), was wir dann im Allgemeinen als „Schnarren“ bezeichnen.

Wird der Hals überdreht (Beispiel 3), schlagen die Saiten ohnehin schön früh auf die Bundstäbchen auf. Diese Position erreicht der Hals aber im Regelfall, wenn die Saiten komplett gelöst oder entfernt werden, da der Saitenzug der Krümmung nun nicht mehr entgegenwirkt. Bleibt eine Gitarre längere Zeit ohne Saiten, empfiehlt es sich, den Halsstab zu entspannen.


Immer wieder lese ich, dass private Versender für den Transport die Saiten und manchmal auch den Hals entspannen. Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund. Andernfalls müssten ja jeder Hersteller und jedes Musikhaus alle Saiten und Hälse entspannen, sobald sie Gitarren im Karton verschicken. Ursache ist wie so oft ein dumpfes Gefühl von „…ist bestimmt besser so…“.

Wir kaufen ein Auto beim Händler und bevor wir die Kiste vom Hof fahren, stellt er die gesamte Achsgeometrie & den -sturz auf Null und lässt die Luft aus den Reifen, damit auf dem Weg nach Hause bei Kopfsteinpflaster nichts passiert. Echt jetzt?!

Wichtig ist das hier:Versand von Gitarren. Für einen Versand im hoffentlich sicheren Karton bleibt alles, wie es ist.


Im Einklang mit korrekt dimensioniertem Sattel und Stegeinlage ergibt sich eine Saitenlage, die im Regelfall 2,5 – 2,7 mm am 12. Bund beträgt und die auch ein so renommierter Gitarrenbauer wie Christian Stoll von Stoll Guitars© als gut bezeichnet. Mit ebenfalls 2,7 mm Saitenabstand werden diverse Modelle aus den Werkstätten z. B. von Sigma Guitars© oder Yamaha© entlassen, wie auf den Kontrollanhängern zu lesen ist. Alles, was darüber hinaus (respektive darunter) geht, erfordert mehrere zusammenhängende Maßnahmen.

Noch ein Wort zur Stegeinlage: je niedriger die Stegeinlage ist, desto niedriger ist auch der Druck, mit dem sie auf auf die Decke, respektive den Steg, gepresst wird. Dieser `Anpressdruck´ ist aber mitentscheidend für die Übertragung der Saitenschwingung auf die Decke und somit auch für den Klang verantwortlich. Manche Stegeinlagen wurden so weit `runtergeschmirgelt (siehe: Worauf sollte ich achten), dass die Biegung der Saite über die Stegkante kaum noch zu erkennen war. Damit ist die Funktion der Stegeinlage deutlich eingeschränkt …

Die Oktavreinheit (Intonation)

Es gibt ein paar Begriffe, die gerne gebraucht werden, und das ebenso gerne an, nicht immer dafür vorgesehenen, Stellen. Fangen wir mal mit dem Wort „Bundreinheit“ an. Sie wird immer wieder ins Spiel gebracht, um dem Interessenten mitzuteilen, dass die gespielten Töne und Akkorde einer gebrauchten Gitarre immer noch sauber – und nicht schräg oder schief – klingen.

Allerdings ist die Bundreinheit etwas, dass sich bei einer Gitarre nicht ohne Weiteres verändert, wenn der Hersteller die Bundstäbchen da angebracht hat, wo sie den Berechnungen nach auch hingehören. In der Beziehung können wir den meisten Herstellern vertrauen. Die Bundschlitze auf den Griffbrettern werden computergesteuert eingesägt. Bei den kleineren Premium-Herstellern geschieht auch das in Handarbeit (aber das ist ja hier nicht unsere Kragenweite).

Dass sich die Bünde von selbst verschieben, können wir wohl beruhigt ausschließen. Dass sich der Hals nur in der Länge zusammenzieht, vermutlich auch. Wenn er schrumpft, dann insgesamt, und es gibt mehr Probleme, als nur unsaubere Töne. Das bedeutet also, jede Gitarre ist zunächst `bundrein´, und zwar solange niemand auf die Idee kommt, den Hals auf halbacht zu drehen oder zu einer Berg- und Talbahn umzuformen.

Oktavreinheit bzw. Intonation sind die passenden Zauberworte

Das hängt damit zusammen, dass auf eine Gitarre Drähte gespannt werden, die eine bestimmte Länge haben müssen, um bestimmte Töne zu erzeugen. Diese Länge ist nicht beliebig veränderbar (es sei man ist Instrumentenbauer mit einer Vorliebe für experimentelle und ausgefallene Produkte). Die Länge dieser Drähte wiederum ist abhängig von der Höhe der Töne, die erzeugt werden sollen. So erklärt sich z. B. der Größenunterschied zwischen einer Ukulele, einer Konzert-, einer Western– oder E-Gitarre und einem Bass.

Schon seit einigen hundert Jahren ist die Gitarre allein aufgrund ihrer Größe und Transportfreundlichkeit eines der beliebtesten Instrumente. Also musste sie auch immer verschiedene Aufgaben übernehmen: als Teil eines großen Orchesters, als Lagerfeuerunterhaltung für die Cowboys, oder um die angebetete Liebste unter ihrem Fenster anzu….singen. Letzteres findet heutzutage nicht mehr so oft vor dem Fenster, sondern mehr auf einer Bühne statt, was den Sänger so ganz nebenbei auch in einem viel besseren Licht erscheinen lässt. Manche stehen relativ ungerührt in der Gegend `rum, Andere verrenken sich dabei geradezu. Und bestätigten Gerüchten zufolge sollen Leute ihre Gitarre sogar auf offener Bühne zu Klump gehauen oder angezündet haben, sehr zur Freude des anwesenden Publikums. Und wir wollen natürlich auch die Hawai’ianer nicht vergessen. Denen verdanken wir letztlich Dolly Parton, Hank Williams, die `Country & Western´-Musik und irgendwie auch Freddy Quinn und Peter Kraus und die Wildecker Herzbuben. Ich hoffe, manches davon lässt ihre Nachkommen schlechter schlafen …

Trotz all dieser kulturellen Errungenschaften lassen sich bei Akustikgitarren ein paar Probleme nicht ausschließen. Saiten haben eine unterschiedliche Dicke und im Grunde auch Länge. Sie werden alleine und in den merkwürdigsten Kombinationen – mehr oder weniger gemeinsam – gedrückt, gezogen und sonstwie malträtiert. Das muss einer erstmal abkönnen! Je älter und abgespielter sie sind, desto mehr verändern sich ihre ursprünglichen Eigenschaften … und damit die Oktavreinheit. Bei jedem gedrückten Akkord werden die beteiligten Saiten auch noch mit unterschiedlichem Fingerdruck unterschiedlich in die Länge gezogen.

In der ursprünglichen Einstellung mit neuen Saiten ist die Oktavreinheit am ehesten gegeben. Aber – sie ist immer nur ein Kompromiss zwischen mehreren Faktoren, denn einen perfektes Verhältnis der Töne zueinander existiert auf der akustischen Gitarre nicht! Allgemein ist in der Musik die sog. „temperierte Stimmung“ (12 gleich große Halbtonschritte innerhalb eine Oktave) am weitesten verbreitet. Außer der Oktave stimmt aber leider kein Tonabstand (Intervall) mehr exakt, egal in welcher Tonart. Allerdings sind diese Abweichungen in allen Tonarten gleich groß. Aus mathematischer Sicht gesehen – nach dem sorgfältigsten Stimmen … stimmt nix mehr!

Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass jedes stimmbare Instrument so eingestellt wird, dass die unvermeidlichen Abweichungen der einzelnen Töne und der Akkorde möglichst wenig auffallen. Am ehesten lässt sich eine, in sich „richtige“, Stimmung auf einer E-Gitarre erreichen. Anstelle der Stegeinlage verfügt sie über bewegliche Halterungen für jede einzelne Saite, mit der die Länge individuell eingestellt werden kann.

verstellbarer Steg 1

Bei einer Westerngitarre gibt’s das nicht – von früheren Experimenten mal abgesehen (siehe oben)! Der Steg hat eine feste Position, und die darin befindliche Nut für die Stegeinlage ebenfalls. Sie lässt sich in keine Richtung verschieben und so ist (im Normalfall) die einzige veränderbare Größe die Dicke der Stegeinlage und ihr Auflagepunkt für die jeweilige Saite. Nun werden die Stegeinlagen schräg angesetzt, um wenigstens ein bißchen Wirkung zu erzielen. Dabei entsteht die größte Entfernung zum Sattel bei der tiefen E-Saite, die kürzeste bei der hohen e-Saite. Wenig Spielraum für große Ansprüche und hohe Erwartungen!

Um eine möglichst(!) optimale Oktavreinheit zu erreichen, werden Stegeinlagen zusätzlich kompensiert, das heißt, die Auflagepunkte für die Saiten werden individuell verändert – also nach vorne oder hinten verschoben – und damit prinzipiell auch die Länge der Saiten. Dabei ist immer der Kern einer Saite maßgeblich, nicht die Umwicklung (s. u. Peter Fingers Beschreibung). Der Spielraum dafür ist denkbar klein, da die Nuten für die Stegeinlagen in der Regel kaum breiter als 3-3,5 mm sind.

Vor gut zwei Jahrzehnten begannen daher Hersteller wie Takamine™ oder Burgeois™ serienmäßig eine zweigeteilte Stegeinlage einzusetzen, um den fehlenden Spielraum auszugleichen. Spaßig wird’s aber für den, der hier einen Unterstegtonabnehmer nachträglich einbauen muss …

Ein anderes Prinzip wendete der Studio- und Livemusiker Howard „Buzzy“ Feiten an, übrigens auch ein „Luthier“. Er begann viele Messungen an unterschiedlichen Mensuren durchzuführen, stellte eine Menge Kalkulationstabellen auf und entwickelte das „Buzz Feiten Tuningsystem“, da er als absoluter Praktiker mit den üblichen Intonationssystemen nie wirklich zufrieden war. Sein Prinzip basiert auf Berechnungen, die auf Saitenstärke und Länge der Mensur beruhen und dem Gitarrenhersteller genau zeigen, wie weit der Steg bzw. die Stegeinlage in die eine oder andere Richtung verschoben werden muss. Die Stegeinlage hat eine charakteristische, nach hinten versetzte Nase und eine `scharfe´ Oberkante für genaue Auflagepunkte ohne weitere Kompensation. Für die Nase wird in den Steg selbst eine entsprechende Nut gefräst.

Der Sattel sitzt ein kleines bißchen näher am 1. Bund als üblich, und Feiten stimmte die Saiten temperiert, also abhängig von der Stärke und der Mensur entweder etwas nach unten, oder nach oben. Meine Garrison-Gitarren verfügen über dieses System, und Washburn soll es früher serienmäßig eingebaut haben. Gitarren liessen sich darauf umrüsten, allerdings gab es anfangs keinen Weg zurück, da das Griffbrett zum ersten Bund hin verkürzt wird. Feiten ließ sich sein System patentieren und es verbreitete sich unter einem Teil der Profis. Inzwischen gibt es autorisierte „Retrofitter“ und Sättel, die in Richtung 1. Bund verlängert sind und auf diese Weise den Abstand verkürzen, ohne am Griffbrett Material zu entnehmen. Es gibt auch einen speziellen Tuner dafür.

Bei Interesse findet man z. B. hier ausführlichere Informationen: https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_stimmgeraete_die_buzz_feiten_story.html oder beim Original http://buzzfeiten.com/howitworks/howtoid.htm

Eine interessante Variante fiel mir auf einem Video von dem Ausnahmegitarristen Peter Finger auf, der auch als Gitarrenbauer in seinem Geschäft in Osnabrück tätig ist. Auf seiner `Finger-Gitarre´ sah ich Folgendes: einen zweigeteilten Nullbund mit Kompensation (ähnlich der zweigeteilten Stegeinlage), der mir so noch nicht begegnet war.

Finger-Gitarre (1)
Geteilter Nullbund mit Kompensation

Wie beim „Buzz Feiten Tuningsystem“ wird die Konstruktion, in diesem Fall das Griffbrett, verändert. Der ursprüngliche Sattel hat nur noch die Funktion, den Seiten ihren Platz auf dem Griffbrett zuzuweisen, an der Saitenlage ist er nicht beteiligt. Das setzt exakt platzierte und gefertigte Bundstäbchen voraus, weil die Saitenlage damit dauerhaft festgelegt wird. Nun gibt es den „Nullbund“ schon ziemlich lange, aber er wird nur noch selten verwendet. Auf diese Weise eingesetzt, weckte das sofort mein Interesse und ich bat Peter Finger um ein paar Fotos mit kurzer Erläuterung. Trotz eines sicherlich mehr als vollen Terminkalenders hat er mir freundlicherweise auch geantwortet. Da er seine Gitarren nur nach Auftrag baut, stammen die Fotos vermutlich noch von Prototypen:

Hallo Herr Niegel,

hat etwas gedauert, tut mir leid….
Ich kompensiere den Sattel bei fast allen meiner Gitarren. Es sei denn, der Kunde wünscht einen unkompensierten Sattel. Bei der Kompensation kommt es auf die Saitenstärke an. Dies betrifft jedoch nur den Kern, nicht die Umspannung. Die H-Saite ist ungefähr so dick wie der Kern der tiefen E-Saite, deshalb kompensiere ich dort ca. 2mm. Die hohe E-Saite und die G-Saite sind nicht kompensiert.
Infos dazu gibt es auf der Website von Karsten Görbig (Gitarrengalerie Bremen).
Ich hänge mal ein paar (leider nicht gute) Fotos an. Es gibt drei Arten der Kompensation, die ich anwende: 
1. Nullbund – mache ich in letzter Zeit wegen der Optik nicht mehr
2. Kompensierter Sattel. Hier wird das Griffbrett um 2mm im ersten Bunde verkürzt.
3. nachträglich Kompensierter Sattel. Der Vorteil ist , dass man es problemlos wieder entfernen kann (keine Verkürzung des Griffbretts).
Viele Grüße
Peter Finger

 

Variante 2 – gekürztes Griffbrett plus aufwendig kompensiertem Sattel verspricht für jede einzelne Gitarre eine optimale Intonation und Oktavreinheit. Es ist wieder ein konstruktives Merkmal, dass sich nicht rückgängig machen lässt. Allerdings wird wohl niemand bei Peter Finger eine Gitarre in Auftrag geben und im nächsten Schritt darüber nachdenken, wie sie bzw. er am besten an so ein Einzelstück nochmal selbst Hand anlegen könnte. 

Variante 3 ist mit dem nachträglich kompensierten Sattel universeller und für ganz traditionelle Gemüter vielleicht beruhigender, da die Länge des Griffbrettes unangetastet bleibt. Die `Zähne´ für die Kompensation werden aber immerhin aufgeleimt und sind nicht mal eben zu entfernen.

Interessierte sehen hier mal `rein: https://www.acoustic-music.de/epages/63090349.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63090349/Categories/Guitar_Basar/Gitarren/finger und hier: http://www.gitarrengalerie-bremen.de/intonation.htm

Und an dieser Stelle noch ein ausdrückliches Danke an Peter Finger


Die Mensur

Als Mensur wird die frei schwingende Saite innerhalb der Auflagepunkte von Sattel und Stegeinlage bezeichnet. Mensuren können von Gitarre zu Gitarre unterschiedlich lang sein. Beispiel: Baton Rouge L6B = ca. 63,5 mm / Blueridge BR 43 = ca. 65,2 mm / Blueridge BR 70 = ca. 64,5

Die einzelnen Werte müssen so exakt wie möglich eingehalten werden, ich habe allerdings nur mit einem gewöhnlichen Bandmaß gemessen. Gitarrenbauer verfügen über jede Menge Datentabellen zu den unterschiedlichsten Mensuren. In der Massenproduktion beschränken sich die meisten Hersteller auf Standardmensuren. Die gebräuchlichste bei Westerngitarren ist die sog. lange Mensur mit 64,5 mm = 25.4″. Da Westerngitarren in den USA entstanden sind, wird eine Mensurlänge üblicherweise in Zoll angegeben.

Interessanterweise ist die Mensur der Blueridge-OM um fast 2 cm länger, als die der L6B, einer Dreadnought. Mit der Länge lässt sich auch die Klangcharakteristik beeinflussen. Je länger die Mensur ist, umso lauter klingt die Gitarre, da sich die größere Saitenspannung besonders auf die Höhen auswirkt, was sie ebenfalls heller klingen lässt. Allerdings wird auch die Bespielbarkeit der Gitarre erschwert. Im Fall der BR 43 mit einem kleinen OM-Korpus versuchten die Konstrukteure offensichtlich der Lautstärke ein wenig auf die Sprünge zu helfen, während die L6B-Dreadnought bereits laut genug war und aufgrund ihres Ahorn-Korpus in Verbindung mit einer Zederndecke vermutlich eher etwas wärmer klingen sollte.

Wir sehen also wieder einmal – an einer Gitarre existiert kein Aspekt oder Effekt für sich alleine. Jeder Veränderung führt zu einer weiteren, alles beeinflusst sich gegenseitig. Und da habe ich das Thema „Saitenstärke“ ja noch gar nicht erwähnt.

Die Mensur müsste für jede einzelne Saite und Saitenstärke eigens eingestellt werden, um eine gute Intonation zu ermöglichen. E-Gitarren können das aufgrund ihrer speziellen Stegkonstruktionen – schön. Akustiggitarren können’s nicht – soweit so schlecht und kompliziert. Für mich bedeutet es, dass ich jede Stegeinlage für jede Gitarre letztendlich mit aufgezogenen Saiten kompensiere, um ein möglichst(!) optimales Ergebnis zu erzielen. Werden später dickere Saiten aufgezogen und wird mal wieder die „Saitenlage richtig eingestellt“, war’s das mit dem Gerede über perfekte Oktavreinheit, Intonation usw usw usw.

Das Ganze ist immer mehr als nur die Summe seiner Teile!


Die Mensur wird bei jeder Gitarre am 12. Bund halbiert. Spielt man hier einen Flageolett-Ton, ist dieser exakt doppelt so hoch wie die Leersaite. Drückt man im 12. Bund die Saite, entspricht die Tonhöhe somit der des Flageoletts. Stimmen beide überein, alles super. Stimmen beide nicht überein – der Normalfall – muss die Saitenlänge verändert werden. Der Grat der Stegeinlage wird also in die eine oder andere Richtung angepasst. Man muss dabei schon sehr genau hinhören (können).

Ist der gegriffene Ton höher als der Flageolett, ist die Saite hinter dem 12. Bund zu kurz und muss verlängert werden. Ist der gegriffene Ton niedriger, ist die Saite hinter dem 12. Bund zu lang und muss verkürzt werden. Dies erfolgt bei mir mittels „Hören“ und schrittweise „Verändern“ und setzt eine gewisse Erfahrung voraus. Denn: ist der Druck unterschiedlich, vor allem auf die dicken Saiten, verändert sich natürlich sofort die Tonhöhe am 12. Bund. Bei manchen Gitarren ist die erzielte Oktavreinheit mehr als zufriedenstellend, bei manchen mehr eine Annäherung an die Wunschvorstellung.


Kann jeder ausprobieren. Spielt mal um den 12. Bund herum die umwickelten Saiten und drückt zuerst relativ leicht (natürlich ohne dass es schnarrt) und dann mit sehr festem Fingerdruck. Der Unterschied ist enorm. Macht man das bei einem Ton, erreicht man sogar einen leichten Tremolo-Effekt. Das zeigt, dass die Oktavreinheit in der Tat eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist. Ist werksseitig der Halswinkel nicht korrekt und weicht nur ein bißchen vom Idealzustand ab, und befindet sich die Nut für die Stegeinlage nicht exakt dort, wo sie theoretisch hingehört, reicht die Dicke des Knochenmateriales nicht aus, um die Fehler auszugleichen.


Voraussetzung: die Halskrümmung und die Saitenlage müssen eingestellt sein und bleiben. Jede nachträgliche Veränderung des Halses wirkt sich auf die Länge der Mensur aus, und damit auf die Oktavreinheit. Streng genommen gilt dies auch für jegliche Veränderung in der Höhe an Sattel und Stegeinlage.

Aber selbst wenn die o. g. Prozedur einigermaßen erfolgreich war, es gibt noch immer Faktoren, die dem Gitarristen das Leben schwer machen, z. B. die Masse und die Steifigkeit einer Saite … und die Mehrspannung, sobald sie gedrückt wird. Damit kommen am Ende auch noch Höhe und Dicke der Bundstäbchen mit ins Spiel, und die Qualität des Saitenmateriales. Billigsaiten aus Fernost schonen zwar das Privatvermögen, aber nicht die Oktavreinheit.

Somit wird am Ende ziemlich klar und deutlich, wie diffizil letztlich das Zusammenspiel dieser verschiedenen Faktoren ist – und was die Herren Sattelsäger, Stegschleifer und Halseinsteller neben einer `super performance´ noch so alles erreichen …

Stimmt so…